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Archive for Dezember 2007

Following the sun

Der Sonne folgen, um den Einen zu finden
Der dir die Flügel zum Fliegen gibt
Der Sonne folgen, der goldenen
Den Sinn für Raum und Zeit verlieren

Kannst du die Wellen des Lebens fühlen?
(Kannst du) den Seufzer der Liebe hören?
Glaubst du daran?

Der Sonne folgen, nur für den Einen
Bis du dir Tür findest die du suchtest
Der Sonne folgen, wie jeder
Nach einem Zeichen der Hoffnung suchen

Sieh dir den Himmel an
Sieh die Billionen Sterne dort oben
Denn (vielleicht) auf einem von ihnen
Wirst du dein weiteres Leben verbringen

Ja , der Sonne folgen , das wird wohl mein Ziel für das nächste Jahr mein Schatz, dem Sonnenstrahl den du Tag für Tag ausstrahlst nicht nur fühlen sondern auch sehen zu können.

Du erhellst meinen Tag durch die Ruhe die du mir gibst und der Liebe die ich immer mehr spüre.

Meine Türen zu finden , mein Weg von mir weg und zu mir hin so wie ich eben geschrieben habe , die Sonne nicht nur nach aussen zu leben sondern auch in mir drin.

Mich selber zu lieben um die Liebe auch leben zu können , Stunde für Stunde , Tag für Tag und mit dir.

Ich danke dir dass du dieses Lied für mich gefunden hast, es sagt viel aus.

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maybe

Dieses Lied ist meinem Schatz gewidmet, der die letzten Tage mit mir durchgestanden hat. Es waren die härtesten Tage seit meiner Kindheit und Jugend , Tage an denen ich dachte ich würde untergehen , ertrinken.

Auch am heutigen Tag geht es mir nicht so doll aber gestern reichten mir vor allem Nadine, Lars und Christian die Hand und brachten mich durch den Tag , durch den endlos langen Tag. Ich weiß nicht was das im Moment ist , ich will diesmal auch nicht versuchen mich selber zu analysieren, denn eine vernünftige plausible Antwort käme dabei gewiss nicht raus.

Vielleicht eines Tages werde ich wieder meinen Sonnenschein sehen , doch dieser wird anders sein , ich weiß nicht ob er strahlender wird oder nur gleichförmiger aber eins weiß ich wenn er zurück kommt ist er beständig.

Vielleicht eines Tages gleite ich wieder in meine Traumwelten , dann aber um sie zu beschreiben , sie festzuhalten und wieder zurückkehren , dort wo mich die Liebe erwartet.
Vielleicht eines Tages sehe ich meine Wälder , Elfen, Zauberer, Einhörner, Hexen, Mond , Sterne und Sonne dann wann ich es möchte und die nötige Zeit und Muße habe es aufzunehmen.
Vielleicht eines Tages ist elkesunshine nicht nur ein Wort sondern mein Leben.

Ich weiß ihr vier , auch du mein Schatz ihr hört das nicht gerne , jeder auf seiner Art möchte mich begleiten und helfend da sein , wenn ihr merkt es geht nicht mehr. Ich liebe euch jeden von euch , so wie ihr seid. Du meine Nadine der du gerade selber mit deiner Stärke kämpfst und dennoch immer da bist wenn du mich brauchst. Du Woti mit deiner Ruhe und deiner Art mich zum lachen zu bringen. Du Christian indem du einfach da bist und zuhörst und du mein Schatz für deine Liebe. Ich weiß du hast es im Moment nicht leicht und weißt auch nicht wie du helfen kannst, sei einfach für mich da , das ist schon viel mehr wie ich brauche.

Ich weiß das das nächste Jahr hart wird und ich weiß das noch einiges an Kisten geöffnet werden aber eins bin ich gewiss nicht , pessimistisch. Ich glaube an die Liebe , an die Wärme und auch an die Zuversicht. Und vielleicht vielleicht ist die Realisierung meiner Wünsche schon bald, vielleicht.

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Tränen und Regen

Wie ich mir wünsche meine Seele aufgeben zu können
Die Kleider, die meine Haut geworden sind, abzulegen
Den Lügner zu sehen, der in meinen Bedürfnissen brennt
Wie ich mir wünsche, ich hätte die Dunkelheit statt die Kälte gewählt
Wie ich mir wünsche, ich hätte laut geschrieen
Stattdessen habe ich keinen Sinn gefunden

Ich nehme an es ist Zeit weit zu rennen, weit weg;
Trost in Schmerz zu finden
Alle Freude ist die gleiche;
Es hält mich nur von Problemen fern
Versteckt meine wahre Verfassung, wie Dorian Gray*
Ich habe gehört, was sie sagen, aber ich bin nicht für Ärger hier
Es ist mehr als nur Worte: es ist nur Tränen und Regen

Wie ich mir wünsche durch
die Türen meiner Seele zu gehen;
Halte die Erinnerungen geschlossen in meiner Hand,
Hilf mir die Jahre zu verstehen
Wie ich mir wünsche zwischen Himmel und Hölle wählen zu können
Wie ich mir wünsche ich würde meine Seele erlösen
Ich bin so kalt vor Angst

Ich nehme an es ist Zeit weit zu rennen, weit weg;
Trost in Schmerz zu finden
Alle Freude ist die gleiche;
Es hält mich nur von Problemen fern
Versteckt meine wahre Verfassung, wie Dorian Gray*
Ich habe gehört, was sie sagen, aber ich bin nicht für Ärger hier
Es ist mehr als nur Worte: es ist nur Tränen und Regen
Weit, weit weg; Trost in Schmerz zu finden
Alle Freude ist die gleiche;
Es hält mich nur von Problemen fern
Es ist mehr als nur Worte: es ist nur Tränen und Regen

Weit, weit weg; Trost in Schmerz zu finden
Alle Freude ist die gleiche;
Es hält mich nur von Problemen fern
Es ist mehr als nur Worte: es ist nur Tränen und Regen

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Liebe Madelaine und Pascal

Ich hatte euch versprochen eure Bilder auf dem Blogg zu laden.Dennoch möchte ich euch ein paar Worte dazu schreiben.

Ich freue mich wahnsinnig dass ihr schreibt wir 4 wären unzertrennlich und dennoch meine wunderbaren Monster gehört für euch auch ein 5. dazu. Vergesst das nie. Ihr seid nicht nur ein Teil von mir , sondern auch einen Teil von eurem Papa.

Ihr seid meine Kinder , hört in euch hinein und ihr werdet das richtige tun.

Frohe Weihnachten meine kleinen Monster und ich schlag euch noch irgendwann in dem Karaoke Kram , sobald ich die Texte kann … hehe

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we will win

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I`m waiting for the day to come

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Elkes Monster

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Werke von Sunshines Kinder

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Frohe Weihnachten wünschen dir dein Pascal und deine Madelaine
You are the best
We 4 are the best remix of Love
Fuck the rest
Wir 4 sind unzertrennlich
Madi, Jassi, Passi und du
WLY = We love you
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May it be

Kann es sein, dass ein Abendstern auf Dich herableuchtet

Kann es sein, dass wenn die Dunkelheit herabsinkt, Dein Herz treu bleiben wird

Du wanderst auf einer einsamen Straße

Oh wie weit Du von zu Hause bist Die Finsternis ist gekommen

Vertraue und Du wirst Deinen Weg finden.

Finsternis hat sich gesenkt

Ein Versprechen lebt jetzt in Dir

kann es sein, dass die gerufenen schatten fortfliegen werden

Kann es sein, dass deine Reise weitergeht um den Tag zu erhellen

Wenn die Nacht hereingebrochen ist wirst Du aufstehen um die Sonne zu finden

Die Finsternis ist gekommen

Vertraue und Du wirst Deinen Weg finden.

Finsternis hat sich gesenkt

Ein Versprechen lebt jetzt in Dir

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Letzte Rose, wie magst du
so einsam hier blühn?
Deine freundlichen Schwestern
sind längst, schon längst dahin.
Keine Blüte haucht Balsam
mit labendem Duft.
Keine Blättchen mehr flattern
in stürmischer Luft.

Warum blühst du so traurig
im Garten allein?
Sollst im Tod
mit den Schwestern,
mit den Schwestern
vereinigt sein.
Drum pflück ich, o Rose,
vom Stamme dich ab,
Du sollst ruhen am Herzen
und mit mir im Grab.

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frohe Weihnachten von Mel

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frohe Weihnachten

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest

elke

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Auch im Regen

neue Gehversuche

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Wenn du jetzt aufgibst …

Wenn Du Jetzt Aufgibst (Rosenstolz)

Und Du hast viel zu lang
den Schatten geseh’n
und viel zu lang war alles grau um Dich.
Du kannst ruhig klagen,
denn es reicht.
Die stärkste Seele
wird mal schwach.
Und jede Nacht,
wenn Du nicht schlafen kannst
und die Armee des Wahnsinns,
bei Dir klopft.

Wenn Du dann durchdrehst
ist’s erlaubt
Doch wer hat Dir,
den Mut geraubt.

Wenn Du jetzt aufgibst,
wirst Du’s nie versteh’n.
Du bist zu weit,
um umzudreh’n.

Vor Dir der Berg,
Du glaubst Du schaffst es nicht.
Doch Dreh Dich um
und sieh,
wie weit Du bist.
Im Tal der Tränen liegt auch Gold.
Komm, laß es zu,
da Du es holst.

Wenn Du jetzt aufgibst,
wirst Du’s nie versteh’n.
Du bist zu weit,
um umzudreh’n.

Wenn es auch weh tut,
so wird es doch gescheh’n.
Die dunkle Nacht
wird mal vergeh’n.

Wenn Du jetzt durchdrehst
ist’s erlaubt.
Doch wer hat Dir
den Mut geraubt?

Wenn Du jetzt aufgibst,
wirst Du’s nie versteh’n.
Du bist zu weit,
um umzudreh’n.

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Zeigt es mir………

….sagt es mir…….. was Ihr tun würdet wenn Ihr Misshandlung und Missbrauch wahrnehmen würdet in Eurer ummittelbaren Umgebung?
Ich möcht es wissen, spiel ich mich hier als Mutter Terresa der Missbrauchten auf?

Meine Antwort:

Meine Süsse, es ist dein Weg den du dir ausgesucht hast und ich denke er ist auch richtig für dich.
Ich habe mit meiner kleinen Schwester gerade Zeit verbracht und die Werbeleute angeschrieben , die auf dieser komischen Seite inserieren. Jeder von uns ist sensibilisiert und versucht Kinder zu schützen. Ich habe dir schon mal gesagt, dass ich es bewundere und nicht weiß woher du die Kraft holst. Natürlich darfst du dich selber nicht überlasten du brauchst auch noch Zeit zu verarbeiten.
Unser Weg ist ein riesiger Berg und du klammerst dich gerade an einer Wurzel fest, lasse sie nicht los und ziehe dich hoch , du wirst es schaffen, davon bin ich überzeugt.
Auch wenn es mir nicht immer so dolle geht, ich habe das riesige Glück von meinem Schatz und meinen Freunden getragen zu werden, aber den Weg den müssen wir alleine gehen.

Mach weiter so und frag nicht immer was die anderen denken , was du denkst und fühlst das ist wichtig. Nimm dich an als der Mensch der du bist, der wenn es dir gut geht viel bewirken kann.
Vergiß nicht , dass du auch bewußt oder unbewußt mich durch Zufall in die richtige Richtung gedrückt hast und ist es nicht wahnsinnig viel einen Menschen nur aufzuzueigen wie es weitergehen kann.
Du wirst auf jeden Fall immer liebevoll in meinen Gedanken sein du bewirkst was also mach weiter aber nur soviel wie du auch zu tragen imstande bist ohne dich selber zu vergessen.

Ich hab dich lieb und drück dich ganz doll
Elke

Ihre Antwort:

Aber Du siehst selber es bewegt sich nicht wirklich was oder?

 

Meine Antwort:

 

 

Es ist mitten in der Nacht , eine der Nächte die dir gewiß bekannt vorkommen. Bis vor einiger Zeit hätte ich gesagt , ja du hast Recht.
Aber:
Gehen wir nicht vielleicht gerade diesen steinigen Weg um irgendwann etwas bewirken zu können.
Durchleben wir nicht vielleicht gerade diese Hölle um zu wissen , was die Mädels , jungen Frauen , Frauen durchstehen müssen auf dem Weg zurück
Sollen wir nicht gerade auch mit uns ins Reine kommen um danach helfen zu können ohne dabei jedesmal selber verzweifelt zu sein.

Ich für mich persönlich weiß nicht wo der Weg mich hinführt. Ich weiß nicht was von mir danach übrig ist , aber ich weiß dass ich niemals die Augen verschließen würde , wenn ich das Gefühl hätte, da ist ein Mädel so wie du und ich es waren und die bräuchte meine Hilfe. Egal wie es mir in diesem Moment gehen würde, egal ob ich mich stark oder schwach fühlen würde.

Und schaffen wir es nur !einen! kleinen Menschen vor dem Leid zu retten, dann haben wir viel geschafft.

Du gehst diesen Weg schon sehr früh , ich brauche nicht zu betonen dass ich dich dafür bewundere , dich achte und es dir ganz hoch anrechne, du hast dir einen steinigen Weg ausgesucht, nicht das Leichte.
Ich glaube es wird uns nicht einfach gemacht eher schwer.

Ich möchte eine kleine E-Mail hier reinsetzen die ich bekommen habe, mich macht das einfach nur wütend und sagt mir dass ich erstarken muss um vielleicht eines Tages helfen zu können:

Sehr geehrte Frau …..

wir sind Ihnen nicht rechenschaftspflichtig. Wenn Sie ein juristisches
Problem sehen, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Stellen.

Ansonsten schicken wir Ihnen zur Anregung und politisch-demokratischen
Bildung noch gern ein Zitat von John Stuart Mill mit auf den Weg: „Wir
können nie sicher sein, dass die Ansicht, die wir zu unterdrücken
suchen, falsch ist; doch auch wenn wir sicher sein könnten, wäre die
Unterdrückung immer noch ein Übel.“

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Blogsport-Team

Unser Ziel sollte sein zu sensibilisieren und wenn dies über unsere Geschichte gehen muss , dann nehme ich auch das in Kauf.

Alles Liebe Elke

Ich werde diese Diskussion hoffentlich mit deiner Erlaubnis auch bei mir im Blogg anfachen…..

 

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Die Sendung mit der Maus oder Bergi sendet

Und wieder eine gelungene Sendung unseres Bergdoktors. Öhhhmm , ich hab nur noch Schwierigkeiten den Dialekt zu verstehen. Schade dass wir nur den halben Film sehen durften, fauler Hund.

Bin gespannt was wir als nächstes lernen dürfen…

Nicht nur lyrisch ist der junge Mann begabt nein jetzt dürfen wir uns auf größere Errungenschaften feuen.

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kämpfen

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.”

Eine verlorene Schlacht ist kein verlorener Krieg. Auch mit einer Niederlage kann man noch gewinnen, nur nicht aufgeben.

Und junges Gemüse verspeisen wir zum Frühstück.

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Schön ist es auf der Welt zu sein

Das Beste am ganzen Tag,
das sind die Pausen.
Das war schon immer in der Schule so.
Das Schönste im ganzen Jahr,
das sind die Ferien,
dann ist sogar auch unser Lehrer froh.
Dann kann man endlich tun und lassen was man selber will,
dann sind wir frei und keiner sagt mehr, du sei still

Das Schönste im Leben ist die Freiheit,
denn dann sagen wir hurra.

Schön ist es auf der Welt zu sein,
wenn die Sonne scheint für gross und klein.
Du kannst atmen,
du kannst gehen,
dich an allem freu’n und alles sehn.
Schön ist es auf der Welt zu sein,
sagt die Biene zu dem Stachelschwein.
Du und ich wir stimmen ein,
schön ist es auf der Welt zu sein.

Ich liebe den dunklen Wald,
Berge und Seen
und ich schwärme für ein Eis am Stiel.
Ich möch’t mit den Wolken zieh’n in ferne Länder.
Ich säss mal gern auf einem Krokodil.
Die Welt wird immer kleiner und die Wünsche die sind gross.
Warum, oh schau wie schön ist auch ein Frosch im Moos.

Das Schönste im Leben ist die Freiheit,
denn dann sagen wir, hurra.

Schön ist es auf der Welt zu sein.
Sagt die Biene zu dem Stachelschwein.
Du und ich wir stimmen ein,
schön ist es auf der Welt zu sein.

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der Regen des Lebens

Regen hatte für mich immer etwas faszinierendes. Ihn auf meiner Haut zu spüren , in meinem Gesicht, die Wasserperlen die leise klopfen und sagen , vermisch dich mit den Tränen.

Oft durfte ich nicht raus , wenn es regnete , doch im Sommer wenn mein Vetter da war , war einiges ausser Kraft gesetzt. Es waren die Zeiten in denen ich Kind und glücklich war. Mein Vetter kam recht gut mit mir verträumten klar, ich weiß nicht wie er so manches von meinen schrägen Gedanken hin nahm zumal er 4 Jahre jünger war, aber er war wie mein Bruder.

Im Sommer legten wir uns oft hinter dem Haus ins Gras , schauten den Wolken zu und überlegten wann sie anfangen würden zu tropfen, pusteten und freuten uns wenn wir den Eindruck hatten sie würden weiter wehen.
Er hatte eines Tages einen Anflug von Gewalt mitbekommen und wollte sofort seine Ma anrufen. Mutti muß sowas wie Panik gehabt haben, denn normalerweise erlaubte sie ihm so ziemlich alles, aber er durfte nicht telefonieren. Dennoch gelang es ihm heimlich. Nie wieder danach war in den Sommern wenn er da war Prügel ein Thema gewesen.

Er nahm mich danach in die Arme und sagte „Weine nicht, sei stark“ , wir zwei sind doch Indianer und kennen keinen Schmerz. Wir verkleideten uns, bemalten uns mit Zahnpasta und Dreck und jaulten den ganzen Tag durch die Gegend, entfachten Feuer in dem leeren Grundstück wo wir uns oft aufhielten und spielten heile Familie.

Am späten Nachmittag regnete es aber wir wollten nicht rein. Wir beschlossen dass wir nun einen Regentanz aufführen wollten und hopsten wie wild um das Feuer und den Regen. Ich habe den ganzen Nachmittag geweint , nein nicht weil die Prügel weh getan hat, sondern weil ich genau wußte er teilt meinen Schmerz und machte es mir leichter es zu ertragen. Es war seine Art mich zu entführen , dort wo es nicht so weh tat.

In den Wochen darauf schaute er Ma nur an , wenn er den Eindruck hatte , sie würde ausklinken. Er hatte seine eigene Art und sie wußte genau er würde auf einen Anruf bestehen. Ich habe seine Kraft bewundert, gesehen wie man sich wehren konnte, doch mir war dieses Anrufen irgendwo hin verwehrt.
Dennoch habe ich auch in den folgenden Jahren oft in meinem Kopf gehört „Weine nicht, wir sind doch Indianer“.

In den Sommern in denen wir in der Eifel waren , sind wir oft bei Wind und Wetter durch die Wälder gestromert. Es gibt nichts schöneres wie das Rauschen und leise prasseln des Regens durch die Baumwipfel. Zu erahnen dass dort draussen ausserhalb des Waldes ein heftiger Regen und Sturm seine Wirkung zeigt. Innerhalb des Waldes war es auch sicherlich aber abgeschwächt. Nur wenn man zu einem Berg und einer Lichtung kam spürte man auch die Kälte und die Intensität des Regens.

Ich bin diesen Sommer mit den Zwillingen zurückgekehrt zu den geschützten Orten meiner Kindheit, habe ihnen einiges gezeigt. Sie wußten nichts von meinen Erinnerungen und dennoch haben sie mich sehr glücklich gemacht. Jede einzelne Nische auf dem Weg zum Berg haben sie begutachtet, meine Erzählungen lauschten sie ganz gespannt. Amüsierten sich bei den Gedanken dass ich den Weg oft mit einem Buch gegangen bin , schauten sich die Orte an , an denen ich gesessen und gelesen habe.
Sie wollten unbedingt wieder dorthin mit einem Fotoapparat. Oft an diesem Tag umarmten sie mich , ertrugen den Regen sogar mit einer gewissen Freude , hörten wie ich in der Kindheit das Rauschen und die Geräusche des Waldes, freuten sich über die kleinen Sonnenstrahlen die zwischendurch durch die Bäume schimmerten.
Sie nahmen nicht den einfachen Weg , sondern den beschwerlichen , bestanden auf krackseln und rutschen und Anstrengung. Sie trieben mich voran und wenn ich das Gefühl hatte ich bin aus der Puste, neckten sie und ermuterten sie. Wenn wir dachten , der Weg würde enden , versuchten sie sich zu orientieren und fanden ihren und unseren Weg.

Es war das Einläuten der Vergangenheitsbewältigung , der Start in einem neuen Weg. Der erste Schritt war sehr beschwerlich , doch er wird allmählich leichter. Wir standen dann auf einem dieser Felsen , auf den Felsen auf denen ich stundenlang gestanden habe mit der Frage springe ich , schwebe ich oder gehe ich zurück , zurück nach unten zurück ins Tal.
Ich wollte auf keinen Fall dass sie sich so weit vortrauten, hatte regelrecht Panik , aber wie immer waren meine beiden mutig , kletterten auf allen vieren ziemlich nach vorne und waren begeistert von der Aussicht.

Sie sahen das große lange Tal vor uns , den Nebel auf der anderen Seite und die Baumwipfel die wie kleine Streichhölzer aussahen. Seitlich konnte man ohne Probleme abspringen, ohne das etwas geschah. Ich wußte es nicht mehr und mir blieb das Herz stehen als der Kleine sagte „Mama , ich springe“ . Die beiden lachten herzhaft , als ich rief lass es. Immer wieder kletterten sie rauf und sprangen, so lange bis ich nur noch lächelte und sagte „Jetzt ist genug“.

Ich bewundere meine Monster und hoffe dass sie sich trotz der schweren Zeit die auch sie durchstehen , diese Leichtigkeit behalten können. Sie den Regen und den Sonnenschein zu genießen wissen und ihn so annehmen wie er ist.

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Hast du jemals den Regen gesehen ?

Jemand erzählte mir vor langer Zeit

es gibt eine Ruhe vor dem dem Sturm

ich weiß

das kommt schon seit ’ner Weile

wenn es vorbei ist, so sagt man

wird es an einem sonnigen Tag regnen

ich weiß,

schimmern wie Wasser

ich will wissen

hast du jemals den regen gesehen?

ich will wissen

hast du jemals den regen gesehen

der an einem sonnigen tag fällt?

Gerstern und die Tage davor

die Sonne ist klar und der Regen ist stark

ich weiß

so war es mein ganzes Leben

bis in die Ewigkeit, geht es weiter

durch den Kreis, schnell und langsam

ich weiß

ich kann es nicht stoppen

Ich frage mich

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