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Archive for the ‘eigene Texte’ Category

Liebe Madelaine und Pascal

Ich hatte euch versprochen eure Bilder auf dem Blogg zu laden.Dennoch möchte ich euch ein paar Worte dazu schreiben.

Ich freue mich wahnsinnig dass ihr schreibt wir 4 wären unzertrennlich und dennoch meine wunderbaren Monster gehört für euch auch ein 5. dazu. Vergesst das nie. Ihr seid nicht nur ein Teil von mir , sondern auch einen Teil von eurem Papa.

Ihr seid meine Kinder , hört in euch hinein und ihr werdet das richtige tun.

Frohe Weihnachten meine kleinen Monster und ich schlag euch noch irgendwann in dem Karaoke Kram , sobald ich die Texte kann … hehe

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frohe Weihnachten

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest

elke

weihnachtenelkekinder.jpg

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Zeigt es mir………

….sagt es mir…….. was Ihr tun würdet wenn Ihr Misshandlung und Missbrauch wahrnehmen würdet in Eurer ummittelbaren Umgebung?
Ich möcht es wissen, spiel ich mich hier als Mutter Terresa der Missbrauchten auf?

Meine Antwort:

Meine Süsse, es ist dein Weg den du dir ausgesucht hast und ich denke er ist auch richtig für dich.
Ich habe mit meiner kleinen Schwester gerade Zeit verbracht und die Werbeleute angeschrieben , die auf dieser komischen Seite inserieren. Jeder von uns ist sensibilisiert und versucht Kinder zu schützen. Ich habe dir schon mal gesagt, dass ich es bewundere und nicht weiß woher du die Kraft holst. Natürlich darfst du dich selber nicht überlasten du brauchst auch noch Zeit zu verarbeiten.
Unser Weg ist ein riesiger Berg und du klammerst dich gerade an einer Wurzel fest, lasse sie nicht los und ziehe dich hoch , du wirst es schaffen, davon bin ich überzeugt.
Auch wenn es mir nicht immer so dolle geht, ich habe das riesige Glück von meinem Schatz und meinen Freunden getragen zu werden, aber den Weg den müssen wir alleine gehen.

Mach weiter so und frag nicht immer was die anderen denken , was du denkst und fühlst das ist wichtig. Nimm dich an als der Mensch der du bist, der wenn es dir gut geht viel bewirken kann.
Vergiß nicht , dass du auch bewußt oder unbewußt mich durch Zufall in die richtige Richtung gedrückt hast und ist es nicht wahnsinnig viel einen Menschen nur aufzuzueigen wie es weitergehen kann.
Du wirst auf jeden Fall immer liebevoll in meinen Gedanken sein du bewirkst was also mach weiter aber nur soviel wie du auch zu tragen imstande bist ohne dich selber zu vergessen.

Ich hab dich lieb und drück dich ganz doll
Elke

Ihre Antwort:

Aber Du siehst selber es bewegt sich nicht wirklich was oder?

 

Meine Antwort:

 

 

Es ist mitten in der Nacht , eine der Nächte die dir gewiß bekannt vorkommen. Bis vor einiger Zeit hätte ich gesagt , ja du hast Recht.
Aber:
Gehen wir nicht vielleicht gerade diesen steinigen Weg um irgendwann etwas bewirken zu können.
Durchleben wir nicht vielleicht gerade diese Hölle um zu wissen , was die Mädels , jungen Frauen , Frauen durchstehen müssen auf dem Weg zurück
Sollen wir nicht gerade auch mit uns ins Reine kommen um danach helfen zu können ohne dabei jedesmal selber verzweifelt zu sein.

Ich für mich persönlich weiß nicht wo der Weg mich hinführt. Ich weiß nicht was von mir danach übrig ist , aber ich weiß dass ich niemals die Augen verschließen würde , wenn ich das Gefühl hätte, da ist ein Mädel so wie du und ich es waren und die bräuchte meine Hilfe. Egal wie es mir in diesem Moment gehen würde, egal ob ich mich stark oder schwach fühlen würde.

Und schaffen wir es nur !einen! kleinen Menschen vor dem Leid zu retten, dann haben wir viel geschafft.

Du gehst diesen Weg schon sehr früh , ich brauche nicht zu betonen dass ich dich dafür bewundere , dich achte und es dir ganz hoch anrechne, du hast dir einen steinigen Weg ausgesucht, nicht das Leichte.
Ich glaube es wird uns nicht einfach gemacht eher schwer.

Ich möchte eine kleine E-Mail hier reinsetzen die ich bekommen habe, mich macht das einfach nur wütend und sagt mir dass ich erstarken muss um vielleicht eines Tages helfen zu können:

Sehr geehrte Frau …..

wir sind Ihnen nicht rechenschaftspflichtig. Wenn Sie ein juristisches
Problem sehen, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Stellen.

Ansonsten schicken wir Ihnen zur Anregung und politisch-demokratischen
Bildung noch gern ein Zitat von John Stuart Mill mit auf den Weg: „Wir
können nie sicher sein, dass die Ansicht, die wir zu unterdrücken
suchen, falsch ist; doch auch wenn wir sicher sein könnten, wäre die
Unterdrückung immer noch ein Übel.“

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Blogsport-Team

Unser Ziel sollte sein zu sensibilisieren und wenn dies über unsere Geschichte gehen muss , dann nehme ich auch das in Kauf.

Alles Liebe Elke

Ich werde diese Diskussion hoffentlich mit deiner Erlaubnis auch bei mir im Blogg anfachen…..

 

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der Regen des Lebens

Regen hatte für mich immer etwas faszinierendes. Ihn auf meiner Haut zu spüren , in meinem Gesicht, die Wasserperlen die leise klopfen und sagen , vermisch dich mit den Tränen.

Oft durfte ich nicht raus , wenn es regnete , doch im Sommer wenn mein Vetter da war , war einiges ausser Kraft gesetzt. Es waren die Zeiten in denen ich Kind und glücklich war. Mein Vetter kam recht gut mit mir verträumten klar, ich weiß nicht wie er so manches von meinen schrägen Gedanken hin nahm zumal er 4 Jahre jünger war, aber er war wie mein Bruder.

Im Sommer legten wir uns oft hinter dem Haus ins Gras , schauten den Wolken zu und überlegten wann sie anfangen würden zu tropfen, pusteten und freuten uns wenn wir den Eindruck hatten sie würden weiter wehen.
Er hatte eines Tages einen Anflug von Gewalt mitbekommen und wollte sofort seine Ma anrufen. Mutti muß sowas wie Panik gehabt haben, denn normalerweise erlaubte sie ihm so ziemlich alles, aber er durfte nicht telefonieren. Dennoch gelang es ihm heimlich. Nie wieder danach war in den Sommern wenn er da war Prügel ein Thema gewesen.

Er nahm mich danach in die Arme und sagte „Weine nicht, sei stark“ , wir zwei sind doch Indianer und kennen keinen Schmerz. Wir verkleideten uns, bemalten uns mit Zahnpasta und Dreck und jaulten den ganzen Tag durch die Gegend, entfachten Feuer in dem leeren Grundstück wo wir uns oft aufhielten und spielten heile Familie.

Am späten Nachmittag regnete es aber wir wollten nicht rein. Wir beschlossen dass wir nun einen Regentanz aufführen wollten und hopsten wie wild um das Feuer und den Regen. Ich habe den ganzen Nachmittag geweint , nein nicht weil die Prügel weh getan hat, sondern weil ich genau wußte er teilt meinen Schmerz und machte es mir leichter es zu ertragen. Es war seine Art mich zu entführen , dort wo es nicht so weh tat.

In den Wochen darauf schaute er Ma nur an , wenn er den Eindruck hatte , sie würde ausklinken. Er hatte seine eigene Art und sie wußte genau er würde auf einen Anruf bestehen. Ich habe seine Kraft bewundert, gesehen wie man sich wehren konnte, doch mir war dieses Anrufen irgendwo hin verwehrt.
Dennoch habe ich auch in den folgenden Jahren oft in meinem Kopf gehört „Weine nicht, wir sind doch Indianer“.

In den Sommern in denen wir in der Eifel waren , sind wir oft bei Wind und Wetter durch die Wälder gestromert. Es gibt nichts schöneres wie das Rauschen und leise prasseln des Regens durch die Baumwipfel. Zu erahnen dass dort draussen ausserhalb des Waldes ein heftiger Regen und Sturm seine Wirkung zeigt. Innerhalb des Waldes war es auch sicherlich aber abgeschwächt. Nur wenn man zu einem Berg und einer Lichtung kam spürte man auch die Kälte und die Intensität des Regens.

Ich bin diesen Sommer mit den Zwillingen zurückgekehrt zu den geschützten Orten meiner Kindheit, habe ihnen einiges gezeigt. Sie wußten nichts von meinen Erinnerungen und dennoch haben sie mich sehr glücklich gemacht. Jede einzelne Nische auf dem Weg zum Berg haben sie begutachtet, meine Erzählungen lauschten sie ganz gespannt. Amüsierten sich bei den Gedanken dass ich den Weg oft mit einem Buch gegangen bin , schauten sich die Orte an , an denen ich gesessen und gelesen habe.
Sie wollten unbedingt wieder dorthin mit einem Fotoapparat. Oft an diesem Tag umarmten sie mich , ertrugen den Regen sogar mit einer gewissen Freude , hörten wie ich in der Kindheit das Rauschen und die Geräusche des Waldes, freuten sich über die kleinen Sonnenstrahlen die zwischendurch durch die Bäume schimmerten.
Sie nahmen nicht den einfachen Weg , sondern den beschwerlichen , bestanden auf krackseln und rutschen und Anstrengung. Sie trieben mich voran und wenn ich das Gefühl hatte ich bin aus der Puste, neckten sie und ermuterten sie. Wenn wir dachten , der Weg würde enden , versuchten sie sich zu orientieren und fanden ihren und unseren Weg.

Es war das Einläuten der Vergangenheitsbewältigung , der Start in einem neuen Weg. Der erste Schritt war sehr beschwerlich , doch er wird allmählich leichter. Wir standen dann auf einem dieser Felsen , auf den Felsen auf denen ich stundenlang gestanden habe mit der Frage springe ich , schwebe ich oder gehe ich zurück , zurück nach unten zurück ins Tal.
Ich wollte auf keinen Fall dass sie sich so weit vortrauten, hatte regelrecht Panik , aber wie immer waren meine beiden mutig , kletterten auf allen vieren ziemlich nach vorne und waren begeistert von der Aussicht.

Sie sahen das große lange Tal vor uns , den Nebel auf der anderen Seite und die Baumwipfel die wie kleine Streichhölzer aussahen. Seitlich konnte man ohne Probleme abspringen, ohne das etwas geschah. Ich wußte es nicht mehr und mir blieb das Herz stehen als der Kleine sagte „Mama , ich springe“ . Die beiden lachten herzhaft , als ich rief lass es. Immer wieder kletterten sie rauf und sprangen, so lange bis ich nur noch lächelte und sagte „Jetzt ist genug“.

Ich bewundere meine Monster und hoffe dass sie sich trotz der schweren Zeit die auch sie durchstehen , diese Leichtigkeit behalten können. Sie den Regen und den Sonnenschein zu genießen wissen und ihn so annehmen wie er ist.

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Ja ich lebe wieder

Ja ich lebe wieder ,
mit all den Alltäglichkeiten wie Termindruck und Verantwortungen
mit all dem normalen Wahnsinn die ein Tag mit sich bringt,
aber ich lebe auch anders, schaffe es zu sagen , nein jetzt mal ich und stop.

Ja ich lebe wieder,
Schritt für Schritt , manchmal noch etwas schwerfällig und mühevoll,
dann wieder leicht mit ganz viel leichten Flügeln,
schwebend und tanzend.

Ja ich lebe wieder,
weil es Sinn macht zu leben,
das Herz sagt dass es schön ist zu lieben
weil es dich gibt.

Ja ich lebe wieder,
und ich träume wieder,
ich lache wieder,
denn ich lebe.

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Sehnsucht

Ich war gestern abend nicht in der Lage mir dieses Lied anzuhören, habe mich absolut dagegen gesperrt. Bei diesem Lied fängt mir an das Herz zu rasen, Tränen schießen in meine Augen und ich will diese Gedanken ganz schnell vergraben.

Aber ich hab nach dieser Nacht beschlossen, mich genau dem zu stellen , bevor ich zu meinem nächsten Termin gehe.
Gestern war wieder so ein bääääääääh Tag , einen den man am liebsten irgendwo hin vergraben würde. Aber vielleicht gehören diese Tage genau so dazu , wie die schönen , diese zu ertragen und aufzuhellen wird wohl das Ziel sein.

Mein Kopf rast mir zu schnell , mein Verstand macht nicht das was ich möchte und ich selber haste irgendwie hinterher.

Regen fällt – kalter Wind
Himmel grau – Frau schlägt Kind
Keine Nerven – so allein
Das Paradies kann das nicht sein

Männer kommen müd‘ nach Haus
Kalte Seele fliegt hinaus
Kind muß weinen – Kind muß schrei’n
Schrei’n macht müde – Kind schläft ein

Ich hab Heimweh…
Fernweh…
Sehnsucht?
Ich weiß nicht, was es ist

Keine Sterne in der Nacht
Kleines Kind ist aufgewacht
Kind fragt, wo die Sterne sind
Ach, was weiß denn ich, mein Kind…

Ist der große Schwefelmond
Eigentlich von wem bewohnt
Warum ist der Himmel leer?
Ist da oben keiner mehr?

Ich hab Heimweh…
Fernweh…
Sehnsucht?
Ich weiß nicht, was es ist
Ich will nur fort
Ganz weit fort

Ich will raus!

Warum hast Du mich geboren?
Bevor ich da war, war ich schon verloren
Land der Henker – Niemandsland
Das Paradies ist abgebrannt

Ich hab Heimweh
Ich will nur weg
Ganz weit weg
Ich will fort
Ich will ganz weit fort

Ich will raus!

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Wie lange wartet ihr schon auf eure Geschichte.
Fragmente, einzelne Puzzleteile, Wortfetzen , Gedankenteile , Papierschnipsel , zusammengetragen werden sie zur Zeit.
Meine treuen Begleiter durch die Gezeiten meiner Traumwelt.
Geduldig wartet ihr darauf zu Papier gebracht zu werden , meine Freunde der Kindheit.

Der Liebende entzündet im Geliebten ein Licht,
plötzlich werden alle Edelsteine ,
die im innersten Schatz ruhen
sichbar

Abgeschrieben aus dem bedeutendem Buch der Erinnerungen , dahin gepinselt und als wichtig versehen, notiert.

Bach , Fluß , Meer, Kerze , Berg und Nacht

Worte nur, doch gewählt mit Bedacht.

Das Feuer läutert alles in der materiellen Welt ,

nur in der materiellen Welt , nein nicht nur da.

Die Liebe läutert alles in der geistigen Welt.

Puzzleteile hinzugefügt, aufgereiht in der obersten Reihe, fein säuberlich nebeneinander gelegt, noch nicht passend , aber im Blickfeld

Sankt Martin, Udo, Flammen , Kinder, Rauch, Kälte , Asche , Glut , kleiner werdend, ausgeloschen

Ich meine, es müßte einmal ein sehr großer Schmerz über die Menschen kommen,
wenn sie erkennen,
daß sie sich nicht geliebt haben,
wie sie sich hätten lieben können.

lieben können durch lieben sollen ersetzt , können streichen.

Sollen , sollen sogar müssen,
nächte Puzzlereihe hinzugefügt
schreckliche Farben , schwarz und grau, düster ,
schmerzlich anzufassen
eine Pinzette wäre besser , aber selbst diese würde das Feuer weiter leiten

Jürgen , Motorrad, Tod , Befreiung, Ma , Pa, Madita , Keller, Dunkelheit, Nacht , Kälte , Schmerz

Glücklich oder unglücklich sind wir nicht durch unsere Lebenslage,

sondern durch die Einstellung zum Leben.

Starke Worte , nocht nicht gelebt
Versuche sie nachzuvollziehen
mißlingt meist, werden überlagert durch die Tränen der
Vergangenheit
schmecken noch zu salzig
brennen noch zu sehr im Gesicht
verfangen sich immer wieder im Herz.

Die nächsten Puzzleteile fühlen sich wieder leicht an,
weiche blaue Farben , mit lieblichen Ausschnitten versehen,
mag sie gar nicht ablegen

Seelenruhe, Heiterkeit, Zufriedenheit, inneren Frieden,
gut sein, keine wütenden Gedanken, Freude und Lachen,
Herz beschringt, eine wunderschöne Melodie

Die nächsten Sätze noch schwer gewichten,
stockend abgeschrieben in der Versuchung sie
durchzustreichen

Man darf nicht mehr Glück verbrauchen,

als man erzeugt.

Glücklich sein und andere glücklich machen,

sonst hast du auf der Erde nichts zu tun

Man ist nie so glücklich oder unglücklich

wie man sich einbildet

Viele Wochen nur wenig geschlafen, der ständige Kampf um das
Glücklich sein, Glück = Schmerz , Schmerz = Glück,
ertragen und hoffen,
hoffen und ertragen
Träumen und Erwachen oder
erwachen und weiter träumen
real , real

Die nächste Puzzlereihe ist eher eine Mischung der Farben, verschwommen und dennoch einige recht klar,
weiß und gelb
strahend und matt

Bachlauf, Berg, Wiese, Blumen, Kranz , keine Tränen, Schnee, warm
weiß, Elfe , Fee , Brunnen,
Häuser mit fröhlichen Menschen
erste Reise außerhalb,
Märchenbuch, Robin Hood
Hilft den Armen
Tag ( Tagtraum ) – Realität nebeneinander
wehendes durchsichtiges weißes Kleid,
Peter Pan, Sternenstaub

Sonnenschein – bin ich der Sonnenschein ?
Mond – ist er der Freund ?
Wolken – sind sie meine trüben Gedanken ?
Regen – sind sie die Produkte meiner Tränen und Trauer ?
Sterne – sind es die Kinder und das Funkeln meiner Seele ?
Sturm – bist du mein Feind, mein Haß ?
Blitz – bist du meine Wut ?
Adler – fliegst du mit mir in die Welt hinaus ?
zeigst mir den Weg den ich suche
zeigst du mir die Hindernisse und die Gefahr
sagst du mir wie ich mit dem Blitz und Sturm umgehe ?
kann ich bei dir ausruhen , wenn der Weg beschwerlich wird ?
ermunterst du mich , wenn ich wieder abrutsche ?

Die Puzzleteile füllen sich, einige ganz schön chaotisch angeordnet ,
ohne Struktur und Ordnung.
Wortfetzen , Zettelchen, ziemlich durcheinander.

Es ist keine Sonne da, dunkel , leer , sie ist weg,
jedesmal ist sie weg.
Warum warst du so lange fort, wir haben dich vermißt,

Ma, Wunsch das sie überlebt, kleines Mädchen,
Prinzessin, Dornröschen , Einhorn , am Bach , das letzte Einhorn

Du bist so wundervoll zu mir,

alles was ich mir gewünscht habe,

bist du.

Ich mache es dir nicht immer einfach,

ich weiß,

du leidest deswegen,

ich weiß

Ich segel davon, durch den Sturm,
weiße Taube, Himmel erreichen, du kannst , du kannst deine Träume bewahrheiten , Herz , beschwingt, mit den Flügeln
Träume , Traum

Es kommt eine Zeit in der wir alle glücklich sind,

wir sind ein Teil des Universums

ein Teil einer großen Seele

(meine Seelenstrahlen)

einige kecke,

die glauben ihren Teil zu verschönern ,

begeben sich wieder auf die Reise auf die Erde,

hoffen die dunklen Seiten abzuwetzen,

zu entfernen.

Nacht, Werwölfe, ich komme nicht heraus aus dem Traum,
ich kann nicht alles erstrahlen lassen,
weiß mich nicht zu wehren,
ich war doch noch so klein,
viele Tränen im Regen, mich verlassen , genug geträumt
Kampf den Sonnenstrahl sterben zu lassen, Kindheit, Medikamente,
ein Brief zu dir, Baustelle erledigt, Bild hinzugefügt, Träne auf dem Papier.
Musik ist mein Schlüssel , Erinnerungen erwachen , Ave Maria
You are my Sunshine, my only Sunshine

Grittlies Kinder – Flucht.
Bringe mich wieder heim
da wo ich hingehöre
wo meine Heimat ist

Kinder die mich holen kommen,
es ist Zeit,
komm jetzt
Sonntags kochen , Braten, Musik , ruhige Stimmung, Tante,
Spiel der heilen Familie, drückte mich, lächeln eines Engels,
Anna – Engel

Verkehrschilder, Auto, Drachen fliegen, Haus im Weizenfeld , heiraten

Was werde ich sein wenn das Puzzle beendet ist.
Fahrrad durch die Gegend rasend, Gefühl der Freiheit,
Fahrrad wird zum Drachen, eigene Kinder
über den Regenbogen, hinaufklettern,
Mond war nicht mehr an ihrer Seite, es wurde Abend,
es wurde Nacht
Strahlen der Seele , sie waren verblasst, Wärme die durchströmt
durchströmen , durchströmen
Es gab eine Zeit in der ich traurig war,
Wolken über die Sonne , die doch den Tag erhellen sollte
Mondlicht leuchtet schwächer,
es war etwas in dem Blick wie er sie anschaute,
liebevolle Gedanken,
Hand die sich mit Hand vereint und schließt
Handflächen die sich aneinanderschmiegen
Kopf auf deiner Schulter, Mund auf meinem Hals
Ich lass dich gehen und nimm meine Tränen mit

Viele , viele Puzzleteile sind nun hier erfasst. Waren die ersten Reihen auch noch gut sortiert, liegen die anderen noch kunterbunt durcheinander.
Vielleicht eines Tages bilden sie ein wunderschönes strahlendes Bild, aber vielleicht werden für immer einige fehlen.

Sicherlich der Anfang ist gemacht, der Rest wird die Zukunft zeigen.

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Real

Ich sitze auf dem Ofen ,
nicht im Traum , sondern real

am Schreibtisch in meinem kleinen blauen Buch schreibend,
nicht im Traum – real

sah den Mond, nein nicht im Traum
draußen, über meinem Bett, an der Wand – real

sah die Sonne am Morgen ,
nicht im Traum sondern real

fühl dein Herz, deinen Atem
tief in mir drin – nicht im Traum
real

Spüre den Regen, fühle die Kühle
schnuppere den Duft
nicht im Traum – real

Fühle nackte Füsse im kalten Schnee,
sehe den Himmel ,
sehe die Sterne,
im Traum und nicht mehr
real

durchdringe mit den Blicken die Dunkelheit,
erhasche Lichtblitze
nicht im Traum
real

Kehre zurück in die Wirklichkeit,
dennoch das Herz in beschwingter Leichtigkeit,
nicht im Traum
real

Laufe durch die Gegend, plane,
reagiere, sortiere, ordne
nicht im Traum
real

Verzeih mir mein blaues Buch meine Realität
du bräuchtest mein Tagebuch
aber dafür ist es noch zu früh
denn du bist
real

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neuer Tag – du bist erwacht

baustellen.jpg Als mir mein Schatz dieses Lied gezeigt hat war ich von Anfang an fasziniert. Ich kannte es nicht aber ich weiß nicht wie oft ich es schon gehört habe. Es sprach mich an aber ich wußte noch nicht welche grosse Bedeutung es für mich bekommen würde. Heute morgen habe ich überlegt, welches Lied entspricht am meisten dem was in dir drin ist. Ich kam im Endeffekt wieder zurück. War es einige Zeit das Lied meiner Träume so wird es so allmählich das Lied meines Weges. Ein neuer Tag und ich bin erwacht. So wie bei Seelenstrahlen stehe ich und weine die Träne der Vergangenheit aber die Augen sind inzwischen auf, sie brennen und erinnern mich an das Leid der vergangenen Tage. Doch es ist kein Schleier davor , der Blick ist dennoch klar. Ich wußte das die Verarbeitung der Vergangenheit hart würde, verdammt hart und ich wußte auch dass ich an meine Belastungsgrenzen stoßen würde. Gerne wäre ich gestern geflohen vor den Gefühlen , vor dem Chaos um mich herum , in mir drin aber ich habe Stand gehalten

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Ich bin so dankbar dass ich Menschen um mich herum habe die mich auffangen , sicher sie erahnen nur wie es in mir aussieht aber sie spüren auch dass ich nicht mehr rückwärts gehe.
Auch heute habe ich sehr viel geweint , aber es war nicht mehr so doll wie heute , eher leise und erträglicher. Ich war bei einer Freundin aus Kindertagen , sie hat einiges ähnlich erlebt , aber ganz anders verarbeitet. Sie redet darüber und kämpft wütend einen Kampf mit ihrer Mutter. Sobald diese etwas in einem falschen Licht darstellt,töst sie los.
Ich habe sie eben gefragt, sag mal Süsse, wie verarbeitest du . Ein ganz einfacher Satz kam von ihr. „Elke ich rede darüber, ich setz mich damit auseinander“.
Sie erzählte mir einige doch recht schöne Sachen aus meiner Kindheit , wie wir gemeinsam Klimbim geschaut haben oder wie ich manchmal richtig verrückte Fragen gestellt haben. Ich muss ziemlich komisch gewirkt haben meinte sie.
Aber sie erzählte mir ebenso , dass ich mich bei gewissen Themen sofort zurückgezogen habe, als prüde galt und nie was für mich gegeben habe. Verträumt wäre ich gewesen und manchmal kaum ansprechbar.
Sie erzählte mir ebenso von einem Nachbarsjungen der solche Prügel bezogen hat, dass wir ihn bis zu unseren Häusern haben schreien hören.
Sie erzählte von ihren Abenden wo sie wach lag und Angst hatte ihr alkoholkranker Vater kehrte heim , sie lauchte ob er ins Zimmer kam um sie wieder an den Haaren aus dem Bett zu ziehen oder ob der durch ins Schlafzimmer ging und der Erleichterung wenn sie dann endlich einschlafen konnte.
Danach berichtete sie mir von ihren Narben sagte aber auch dass die grössten Narben durch ihre Umwelt verursacht wurden und sie dies auch heute noch manchmal hochkochen lässt.

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Sie sagte dass alle die wir uns kannten zur damaligen Zeit so verprügelt wurden. Eine unserer Bekannten wurde mit einem Gürtel geschlagen nur weil er eine schlechte Note ( für die war eine 3 schon schlecht) nach Hause brachte.
Die Leichtigkeit ihrer Erzählungen lässt mich hoffen , dass ich irgendwann auch bereit dazu bin das anzunehmen was war und es zu akzeptieren , als Bestandteil meiner Vergangenheit.

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Sunshines Kinder

Sunshines Kinder

Die Zwillinge verbrachten die Zeit in der ich im Krankenhaus wegen einer grösseren und langwierigeren Operation war , bei der Schwester meiner Ma. Beide waren noch recht klein , aber es waren da schon recht energische kleine Monster. Vor allem Pascal übte zu dieser Zeit noch recht stark den Aufstand. Zu jeder Schandtat war er bereit und ein kleiner Rebell.

Eines Tages meinte Filius , nachdem er aus dem Badezimmer schlendernd zurück kehrte , Tante Waschmachine putt. Die Tante schaute den Kleinen an , sah seinen Blick und flüchtete ins Badezimmer. Das Wasser kam ihr schon entgegen. Eilig versuchte sie mit Handtüchern das Schlimmste zu verhindern und Filius sah gemütlich und interessiert zu. Als der grösste Schlammassel behoben war , fragte die Tante ,“Pascal warst du das“ , er mit seinen unschuldigstem Blick den aus dem blondschöpfigen , lockigen und blauäugigen Jungen herauszubekommen war, ein ganz gewichtiges „Nein“.

„Pascal ich frag dich noch mal , warst du das „

Er wiederholte sein Nein.

Da die Tante nun der Meinung war , sie müsse dem Kleinen klar machen, dass er die Wahrheit sagen müsse, forderte sie ihn auf sich auf den Stuhl zu setzen und nachzudenken.

Pascal setzt dich bitte da hin und überlege noch einmal …

Nein, will stehen …!!!

Du setzt dich !!!

Nein will stehen…

Dann stell dich in die Ecke , da meinte die Tante und zeigte in eine Ecke.

Der Kleine schaute sich um und erwiderte

Nein , die Ecke !!!

Pascal du gehst in die Ecke….

Nein , die Ecke !!!

Sie gab nach einiger Zeit auf und schickte den Mini Hooligan in den Garten. Nachdem sie mit den Vorbereitungen für das Mittagessen fertig war, schaute sie nach was Filius so veranstaltete.

Pascal stand an einer Wand und drückte ständig dagegen.

Pascal sagst du mir mal was du da machst , fragte sie verwundert.

Mache Wand putt…

 

Und auch heute noch läuft der junge Mann mit dem Kopf gegen die Wand in der Hoffnung diese gibt eines Tages nach, wenn er nur oft genug probiert..

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Kopf hoch , tanzen

Wo entspringt der Sinn für Technik
Woher kommt maschinelles Gespür

Was ist das Gegenteil von skeptisch
Wieso ist Unsymmetrisches prätentiös
Warum verfällt man in Hektik
Ist Ingenieursein nicht glamourös

Oho, Kopf hoch, tanzen
Oho, Kopf aus und raus

Wie tief sind tiefe Gefühle
Wer erinnert dich, wenn du dich vergisst
Wo sitzt man zwischen den Stühlen
Und wieso immer ich

Beschütze deine Seele vorm Ausverkauf
Und heb dir das Beste nicht immer bis zuletzt auf

Warum haben Träume keinen Abspann
Und wo gehts hier überhaupt zum Spass
Wie ist man in keinem Zustand
Wie weint man eine Träne nach

Oho, Kopf hoch, tanzen
Oho, Kopf aus und raus

Beschütze deine Seele vorm Ausverkauf
Und heb dir das Beste nicht immer bis zuletzt auf

Wieso macht man Fehler auch zweimal
Und sind Seelen nur verwandt und nicht gleich
Warum gibts dein Lächeln nur extra
Denn du küsst so wunderbar deutsch, gehts noch

Wie geht man den Gang der Dinge
Hängt man Wünsche entspannt nur halbhoch
Wie wickelt man um den Finger
Und das Schicksal liebt dich doch

Oho, Kopf hoch, tanzen
Oho, Kopf aus und raus

Mach den Kopf aus
Mach dir keinen Kopf, komm tanzen

Heute ist wieder so ein Tag an dem ich normalerweise den Kopf in den Sand stecken würde.
Statt dessen bin ich irgendwie wütend über mich selber, über die Menschen dir mir begegnen und vor lauter „Ich weiß es nicht “ und „Was kann ich jetzt für Sie tun“ und „Was soll ich jetzt ausfüllen“ und „nein, da habe ich keine Ahnung von“ den Baum im Wald nicht mehr sehen.
Eine einfache Bescheinigung ist hier in unserer Bürokratie schon ein riesiges Problem, der eine ist nicht zuständig , der andere weiß gar nicht weiter , aber mit dem weiterverbinden da sind alle super klasse drin und vor allem in einem Tempo das schon fast an Lichtgeschwindigkeit erinnert.
Ja , hallo , ich hätte da mal eine Fra… – Moment ich verbinde
Man kommt beim zweiten Anlauf auch vielleicht mit viel Glück ein kleines Stückchen weiter um dann schwups , wieder für Elize in der Warteschleife zu hören.
Beim dritten Anlauf kann man seinen Text schon fast auswendig, überlegt sich dann aber vielleicht doch eine andere Taktik anzuwenden, aber bääätsch ist nicht, hätte man besser nicht gemacht, denn man landet wieder bei der ersten Anlaufstelle.
Dort sagt man dann freundlich und zuckersüss, wir kennen uns schon , haben sie vielleicht eine andere Telefonnummer parat um dann wieder ins Dickicht der Telefonleitung zu entschwinden.

Und gut das es schnurlose Telefone gibt, man hat in der Zeit den halben Haushalt erledigt auch einhändig. Es fördert die Beweglichkeit und Flexibilität,wenn man es genau sieht ist das schon Förderung der Feinmotorik , also müsste ich ja eigentlich wenn ich so genau überlege ,dankbar sein, dass mir die „Ich leite Sie mal weiter“ Damen und Herren so wohlgesonnen sind.

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der Clown

Schon als Kind lachte sie oft um zu spüren das sie lebte. Oft bekam sie gesagt du weinst gleich , so wie du lachst. Aber sie weinte nicht , sie lachte. Hier und da sah einer ihre Augen , das Kind mit den traurigen Augen , sie kaschierte ganz schnell und lachte.
Sehr schnell bemerkte sie wie die Umwelt sie haben wollte und sie lachte. Nur wenn sie träumte traute sie sich zu weinen , aber dort wurde sie auch getröstet in ihren Träumen , in ihrer heilen Welt.
Sie war beliebt , hatte für jeden ein offenes Ohr und lachte.
Sie las Bücher die voller Fröhlichkeit waren und lachte, sie schaute zu den Menschen und lachte , sie sah in die Augen und lachte nur selber anschauen das ließ sie sich nicht.
Die Tränen brannten tief in ihr in ihren Augen , dies sollte keiner sehen , keiner sollte diesen Schmerz und die Einsamkeit sehen , denn sie lachte.
Die Jahre verstrichen , sie funktionierte immer mehr und sie lachte . Sie erreichte viele Ziele und lachte.
So manchen schönen Traum trug sie zu Grabe und lachte nur in ihr innen weinte es immer mehr.
Irgendwann versiegten auch diese Tränen und es lief eine Hülle herum die lachte und lachte und ihr Augen fühlten sich an wie kalt und leer.
Ausgeträumt die Träume von warmen Tagen, von Sehnsucht und Liebe , von Freundschaft und Zuversicht. Ausgeträumt die Träume einen schönen langen Weges , ausgeträumt die Träume nach Sonnenschein.
Auch heute noch lacht sie wenn sie nicht weiter weiß , lacht sie wenn sie sich klein und verletzlich vorkommt, lacht wenn sie die Wärme nicht spürt, lacht wenn die Sonnenstrahlen nicht wärmen, lacht wenn sie auf der Suche ist, sie lacht.

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Kinder sind tabu

Ich habe es geschafft , war heute bei meinem Erzeuger, .. wieder einen Schritt , diesmal ohne ihm Vorwürfe zu machen dass er mich nicht da raus geholt hat . Er verabschiedete sich mit den Worten „Kind , komm bald wieder „.

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von Augen auf übernommen

Ein Blog der geduldet wird! So schreib einer der versucht Pädophile als Normal darzustellen.

http://ganymed.blogsport.de

Es macht mich nur noch wütend, wenn ein Möchtegern Analytiker versucht seine Seele zu retten…

nur noch wütend

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Ich bin Dabei…..

gerry.gif

Dieses Bild hat Gery am 16.04.2002 in die Welt hinaus geschickt.

Es soll ein Symbol zum Schutz aller Kinder dieser Welt sein.

Wenn Du mithelfen willst, damit das Bild um die ganze Welt geht, dann kopiere es auch auf Deine Page.

Verlinke es mit http://www.gery1.at/liste.html

Schicke Gery eine Mail mit Deiner Homepage-Adresse, damit Du in die Liste aufgenommen werden kannst.

Bitte auch diesen Text mitkopieren!

Danke

Trailer
trailer

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Singing in the rain

Alles wird gut
mich im Kreis dreh , herumwirbele
Musik im Kopf , Wassertropfen auf der Haut

Alles wird gut
herumspringe , Treppe rauf und runter
Wasserpfütze treffe, herunter und herauf
Musik im Kopf , Wassertropfen auf der Haut

Alles wird gut
durch den Raum , durch den Tag durch die Nacht
Musik im Kopf , Wassertropfen auf der Haut

I am singing in the rain and I believe it , believe a better time believe the feeling
believe in dreaming an in hope
I am singing in the rain and the pain will be end
singing in the rain

All will be going to a better world
I am singing in the rain

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