Eine Zahl und eine Frage , eine ganz einfache Frage , quasi ein Protokoll meiner Vergangenheit. Es ist ungefähr ein Monat her , da beschrieb ich Frage Nr. 11 das erste Mal, ganz bewußt und gewollt. Irgendwie wollte sie zu Papier gebracht werden und danach abgelegt. Ich wollte sie mir gar nicht mehr anschauen Frage Nr. 11. Gestern habe ich ganz einfach etwas aus meinem Tagebuch abgepinnt, wurde heute gefragt , ob ich Schönschreibwettbewerb machen wollte, ich musste lächeln , denn ich wollte mich damit eigentlich nur selber überlisten, aber kam nicht durch damit. Wie ein kleines Mädchen dass bei dem Versuch zu mogeln ertappt wurde , versprach ich , es nachzuholen bis zum nächsten Mal.
Frage Nr. 11 , ist die Frage zu meinem Leben. Die anderen Fragen haben mich mehr oder weniger nur wütend gemacht , aber an dieser Frage bleibe ich hängen. Ich schau mir diese Frage an und ich weiß das ist die Frage zu dem Berg.
Na klar, ich weiß da muß ich hinauf, ich überlege mir inzwischen sind da Nischen an denen ich mich vielleicht festhalten kann, sind da Orte zum Ausruhen , da auf dem Berg rauf , zu der Antwort auf Frage Nr. 11.
Ich soll schreiben , ja das weiß ich , ganz unbewußt habe ich es von Klein auf gewußt , das schreiben mich am Leben hält. Irgendwo habe ich in den letzten Tagen gelesen, leben um zu schreiben, bei mir ist es noch schreiben um zu leben. Und ja, es ist genau das Gefühl etwas losgeworden zu sein, zu Papier gebracht , strukturiert, aus dem Kopf raus , auf Papier und bei Bedarf könnte ich es nachlesen.
Sehr selten lese ich noch mal etwas nach, ausser der Frage Nr. 11. Doch ich weiß ich muss sie noch einmal neu schreiben, denn es ist eine Neuentwicklung da. Ich weiß das die letzten Wochen einiges an Baustellenschilder haben verschwinden lassen. Neue sind dazugekommen aber es werden weniger schwere.
Ich musste heute doch irgendwie lächeln, habe mit aller Regeln der Kunst mit all meiner Fähigkeit Fragen zu umschiffen belanglose Antworten geben und hatte dabei keinen einschlagenden Erfolg gehabt.
So in der Art kann nur noch einer mit mir umgehen, da gelingt es mir genau so wenig.
Ob ich merken würde was ich mache, dass ich Fragen geschickt ausweiche oder sie erst gar nicht beantworte , sie ignoriere. Ich hab geschaut und musste grinsen , da ich an ähnliche Situationen dachte.
Ob ich die Kontrolle behalten wollte, ja das wollte ich und im Endeffekt habe ich das heute auch. Aber nicht für lange, hab wie beim Nachsitzen eine Wiederholung recht schnell aufgebrummt bekommen.
Eine Freundin sagte heute, weißt du was , du befindest dich in der Pubertät, ja ich musste über den Gedanken es meinem 2 Monstern nachzumachen doch richtig lachen . Diese Komik die da Einzug hält , lässt mich bei dem ganzen Chaos doch recht herzhaft lachen.
Ich bin in der Pubertät , aber wen zick ich denn dann am besten an , mich selber um mir dann zu sagen, hör mal ich hab dich ja lieb , aber das geht mir jetzt irgendwie auf dem Sender.
Oder zick ich meine Freunde an, die wären wohl doch recht verwundert , plötzlich da nicht nur eine ganz stille zu haben , sondern eine die buuuh und baaah und bäääh und will ich nicht von sich gibt. Vielleicht auch Worte wie , ihr könnt mich mal und ich hasse euch oder hab ich doch lieb und Sätze wie , ich hab mich doch schon geändert und reicht euch das nicht.
Die Gedanken sind schon recht lustig.
Frage Nr. 11 , auch hier würde ich jetzt gerne einfach nur rumzicken , nööö mach ich nicht , hab ich keine Lust zu.
Ich wüsste das es sein muß , ja ich weiß. Ich muss daran , ob ich nun will oder nicht. Ganz bewußt habe ich mich für diese Fragen entschieden, ganz bewußt für diesen Weg entgegen der Verdrängungspolitik, diese Minister habe ich abgesetzt und ein neues Regime wird gerade gewählt.
Frage Nr. 11
Hinterlasse einen Kommentar